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Und tschüss MS Paint!

Seit 1985 ist »Microsoft Paint« fester Bestandteil des Windows-Systems. In Kürze soll der Klassiker jedoch aus dem System entfernt werden.

»MS Paint« wurde viel zur rudimentären Grafikbearbeitung von den Windows-Usern verwendet. Die ersten Schritte in Sachen Grafiken hat bestimmt jeder Windows-User mit »MS Paint« gemacht.

Nach 32 Jahren ist die Ära von »MS Paint« nun beendet.

Der Nachfolger von »MS Paint« nennt sich »Paint 3D«. Diese Software wird in Zukunft fester Bestandteil von Windows 10 sein. Windows-Nutzer, die die sog. Vorabversionen aus dem Insider-Ring von Windows nutzen, sollten »Paint 3D« bereits auf dem Rechner installiert haben.

Angeblich soll MS Paint weiterhin über den Windows Store bezogen werden können.

»Paint 3D« wirkt sehr modern und die Basiselemente aus »MS Paint« sind ebenfalls vertreten. Eine große Neuheit ist die Möglichkeit, 3D-Objekte mit der Software zu erstellen. Das funktioniert recht einfach und es gibt zahlreiche Vorlagen, die sofort verwendet werden können.

Auch altbekannte Formen wie beispielsweise die Sprechblasen findet man im Nachfolger wieder. Mit etwas Einarbeitungszeit hat man sich auch schnell an das neue Aussehen und die neuen Funktionen gewöhnt.

Alle dreidimensional erstellten Objekte können als 3D- oder 2D- Datei gespeichert werden. Normale Grafiken und Zeichnungen können in den gewohnten Formaten abgespeichert werden.

Nachfolgend mal ein kleiner Screencast über »Paint 3D«.

 

Mein Fazit:

Ich selber habe »MS Paint« nie wirklich verwendet. Mir persönlich war die Software zu rudimentär (subjektiv). »MS Paint« hatte aber durchaus seine Daseinsberechtigung und wurde von vielen Windows-Usern verwendet. Nun hat sich Microsoft wohl aus gutem Grund dazu entschieden den Nachfolger »Paint 3D« ins Rennen zu schicken. Die Software macht einen durchaus guten Eindruck und beinhaltet alle grundlegenden Elemente und Funktionen aus dem bekannten »MS Paint«.

Nichtsdestotrotz stellt sich mir die Frage, ob es sinnvoll ist, ein „Malprogramm“ mit 3D-Funktion auszustatten? Den Nutzen muss natürlich jeder User für sich alleine aus der Software ziehen. Die 3D-Funktion ist (ich spreche hier nur für mich) eine nette Spielerei um erste Erfahrungen mit 3D-Objekten zu machen, mehr nicht.

Zusammengefasst bin ich weder enttäuscht noch sonderlich begeistert von dem Nachfolger. Der Nachfolger passt optisch jedenfalls besser zu den neuen Windows-Apps und ist durchaus für einige grafische Anwendungen gut zu gebrauchen.

 

Ich bin begeisterter Softwareentwickler seit mehr als 25 Jahren und entwickle Software auf nahezu allen Systemen (Windows, Linux, iOS, Android...). Neben meiner Tätigkeit als Softwarentwickler arbeite ich als Dozent im EDV-Bereich sowie als Autor.