Es ist endlich soweit und die Technical Preview von Microsofts neustem Geniestreich wurde veröffentlicht. Meiner Meinung nach eine rundum gelungene Aufwertung des kompletten Betriebssystems.

Bevor ich hier anfange, von meiner Erfahrung mit Windows 10 in der Technical Preview zu berichten, möchte ich jedoch zuvor einen kleinen Warnhinweis für alle geben, die sich auch die »Vorab«-Version installieren möchten.

Bitte beachten Sie, dass wenn Sie die Technical Preview nicht auf einem separaten System installieren, dass Sie zuvor ein Backup aller Daten vornehmen. Am besten ist es, wenn Sie ein komplettes Image (1:1 Backup) Ihrer Festplatte anlegen. Im Notfall können Sie dann das »alte« System wiederherstellen. Für eine Image eignet sich beispielsweise das Programm Backupper aus dem Haus Aomei.

Nachdem ich also mein System komplett gesichert hatte und für jeden erdenklichen Notfall gerüstet war, habe ich mich an die Installation von Windows 10 in einer 64-Bit Variante gemacht. Die Installation ging recht zügig über die Bühne und das System startete einwandfrei.

Neben dem Startknopf (Windows-Symbol) gibt es nun eine Suchleiste. Hier kann über einen Suchbegriff beispielsweise ein Dokument oder eine Information im Internet gesucht werden. Natürlich wird für die Suchanfrage im Internet der Dienst »Bing« verwendet.

Die Taskleiste

 

Das „neue“ Startmenü

Neugierig auf das neue Startmenü folgte zuerst ein Mausklick auf das linke Windows-Symbol. Dieses ist seit Windows 8.1 an dieser Stelle zu finden.

Alle wichtigen Funktionen und Programme sind hier aufrufbar, wie Sie dies vielleicht noch aus Zeiten vor Windows 8 kannten.

Wer mit der Bedienung von Windows 8 vertraut ist, der kann auch hier mit einem Rechtsklick auf den „Startbutton“ die wichtigsten PC-Funktionen schnell erreichen.

Rechts neben den angezeigten Apps und Programmen sind die „Kacheln“ zu sehen, die in den Versionen 8 und 8.1 eine eigene Oberfläche hatten. Dies ist nun nicht mehr so.

Interessant ist jedoch ein Mausklick auf eine Kachel. Diese wird nun als direktes Fenster auf dem Desktop dargestellt. Eine sehr gelungene Umsetzung, welche die „Kachel“-Apps wieder attraktiv für mich macht (subjektiv).

Desktop mit zwei geöffneten Apps

 

Das System betreibe ich nun, seit dem die Technical Preview Version veröffentlicht wurde. Alle Programme funktionieren einwandfrei. Einzige Ausnahme war ein Antivirenprogramm, welches sich bisher noch nicht installieren ließ.

Ganz interessant ist auch das Arbeiten mit mehreren Desktops. Was mich persönlich daran nur etwas stört, ist die Tatsache, dass auf allen Desktops meine Icons zu sehen sind, aber das spiegelt nur meine subjektive Meinung wieder.

 

Mein Fazit:

Das neue System macht einen soliden und durchdachten Eindruck. Beim Booten des PCs wird direkt der Desktop geöffnet und die „Kachel“-Oberfläche aus Windows 8/8.1 ist in dieser Form nicht mehr vertreten (zumindest am PC).

Apps, die sich jetzt im neuen Startmenü befinden, lassen sich nun direkt auf dem Desktop öffnen und werden in Fenstern mit der gewohnten Steuerung angezeigt. Sehr gut!

Gespannt bin ich schon auf den Sprachassistenten »Cortana«. Dieser ist leider in der aktuellen Preview noch nicht enthalten. Die Arbeit mit mehreren Desktopansichten hat sich als sehr praktikabel herausgestellt.

Ich denke, dass Windows 10 ein rundum solides System sein wird und sich ein Update in jedem Fall lohnt.